Industriepark Wittgenstein
Start für die Erweiterung des Kreisels
Die Fahrbahn des Kreisverkehrs am Industriepark Wittgenstein ist zu schmal für den Schwerlastverkehr, der zu den ansässigen Firmen will.

Der Kreisverkehr am Industriepark Wittgenstein wird gegenwärtig verbreitert. Nur wenige Jahre, nachdem der Kreisel auf der Kreisstraße 45 gebaut worden ist, ist somit bereits ein Umbau notwendig. Hintergrund ist der Schwerlastverkehr, denn viele Lkw-Fahrer scheinen offenbar Probleme zu haben mit dem engen Rund. Vor allem Transporter, die zur Firma Rothenpieler und zurück wollen, haben große Schwierigkeiten im Kreisverkehr. Deshalb sind inzwischen erste Beschädigungen am Bordstein aufgetreten. An den Kosten von rund 22 000 Euro beteiligt sich auch der Zweckverband Region Wittgenstein, den Rest übernimmt der Kreis Siegen-Wittgenstein. Eberhard Zimmerschied von Straßen NRW stellte klar, dass es durchaus normal sei, nach wenigen Jahren erste Reparaturen an einem Kreisverkehr vornehmen zu müssen. An der eigentlichen Fahrbahn werde sich nichts ändern, am Rand entstehe aber ein Bereich, der vom Schwerlastverkehr befahren werden könne. "Die enge Fahrbahn hat sich als Problem herauskristallisiert", so Eberhard Zimmerschied. Die Ausführung der Maßnahme übernimmt die Firma Herzog.
Quelle: Siegener Zeitung
Pressemitteilung vom 07. November 2011
Pressemitteilung vom 13. September 2011
Regionalstrategie Daseinsvorsorge für Wittgenstein
Der Zweckverband Region Wittgenstein hat sich am 25.05.2011 für das MORO (Modellvorhaben der Raumordnung) "Aktionsprogramm Regionale Daseinsvorsorge" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) beworben. Dieses Programm hat sich zum Ziel gesetzt, bis zu 30 ausgewählte Modellregionen in ländlichen Räumen darin unterstützen, sich innovativ den infrastrukturellen Herausforderungen des demografischen Wandels zu stellen und mit einer Regionalstrategie Daseinsvorsorge erforderliche Infrastrukturanpassungen vorausschauend und kooperativ zu gestalten. Das BMVBS hat das Programm im Rahmen der "Initiative ländliche Infrastruktur" ins Leben gerufen.
Im ersten Schritt hat der Zweckverband eine Interessensbekundung eingereicht und wurde, gemeinsam mit 49 anderen Regionen bundesweit ausgewählt. In ganz NRW wurden insgesamt drei Regionen ausgewählt. Damit verbunden ist eine Aufwandsentschädigung des Ministeriums in Höhe von 4.000 € für den nächsten Schritt: die Erarbeitung des Arbeitskonzeptes zur Erstellung einer Regionalstrategie Daseinsvorsorge.
Die erfolgversprechendsten Arbeitskonzepte werden wiederum für die Umsetzung ausgewählt. Das BMVBS wird voraussichtlich 20-30 Regionen auswählen, die dann innerhalb von 18 Monaten (von Ende 2011 bis Mitte 2013) die Regionalstrategie erarbeiten. Auch hierfür werden Gelder vom Ministerium bereitgestellt.
Der Zweckverband Region Wittgenstein, bestehend aus den drei Kommunen Bad Berleburg, Bad Laasphe und Erndtebrück, wird sein Arbeitskonzept fristgerecht am 16.9.2011 beim BMVBS einreichen. Gestern wurden die Ergebnisse des Prozesses zur Erstellung des Arbeitskonzeptes im Haus des Gastes in Bad Laasphe den geladenen Gästen, und somit den Ratsmitgliedern der drei Kommunen, den Verwaltungsspitzen, den Trägern wichtiger Infrastrukturen der Region, den Mitgliedern der Verbandsversammlung, Vertretern der Verwaltungen und weiteren regionalen Kooperationspartnern vorgestellt.
Schwerpunkt der Veranstaltung war die Bekanntgabe der Handlungsfelder, also der Infrastrukturen, auf die sich die Region im Rahmen des MORO-Programms konzentrieren möchte. Diese sind: Schulbildung und berufliche Qualifizierung, Gesundheitsversorgung und Seniorenpflege, Kultur und Tourismus, Nahmobilität und ÖPNV, Energieversorgung und Öffentliche Verwaltungskooperation. Ende November wird das Ergebnis der Auslobung bekannt gegeben.
Sollte die Region Wittgenstein eine Modellregion des MORO-Programms werden, können die dann zur Verfügung stehenden Fördergelder genutzt werden, um zunächst eine umfangreiche Bestandsaufnahme der ausgewählten Infrastrukturen durchzuführen und z. B. die Erreichbarkeit einzelner Einrichtungen (z.B. Schulen) zu ermitteln. Des Weiteren wird für jedes Handlungsfeld eine Arbeitsgruppe gebildet, die dann gemeinsam Anpassungsstrategien für die Infrastrukturen erarbeiten wird, um dem demographischen Wandel in optimaler Weise zu begegnen und auch zukünftig eine flächendeckende Versorgung der Bevölkerung mit den Angeboten der Daseinsvorsorge zu gewährleisten.
Der Prozess wird von Bürgerbeteiligungsverfahren begleitet über die wir zeitnah berichten werden. Die Geschäftsstelle des Zweckverbandes wird gerne Ihre Fragen zum Prozess beantworten.
| gez. Dr. Torsten Spillmann |
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gez. Estelle Dageroth |
| (Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Region Wittgenstein) |
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(DSK Deutsche Stadt- und Grundstücksentwicklungsgesellschaft) |
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